BaumschützerInnen-Info vom 02.05.08

Das denkmalpflegerische Gutachten zum Landwehrkanal von 1991

Das LWK-Gutachten fragte nun zunächst nach dem „Originaldesign“, dokumentierte darauf die Veränderungen und versuchte sodann die Entfaltung eines langfristig nachhaltigen denkmalpflegerischen Konzepts. Dabei wurden 13 Leitsätze aufgestellt, von denen der dritte lautet: „Der geschwungene kanaluntypische Verlauf, die schrägen Sandsteinwände und die auf und abschwingende Mauerkrone sind die Hauptcharakteristika des Kanals. Ihre Erhaltung bzw. partielle Wiederherstellung hat langfristig oberste Priorität. Es gilt das Prinzip der Schnur und der Perlen. Die Perlen, d. h. aufwendigen Gestaltungen etc. gehören an die Brücken, die den Rhythmus angeben; bestenfalls noch in die Achsen quereinmündender Straßen. Die Schnurintervalle zwischen den Brücken sind dagegen einfach, klar und betont linear zu halten.“

Das Gutachten kulminierte in der Empfehlung, den Kanal als Gesamtbauwerk inklusive seiner Ufervegetation unter Denkmalschutz zu stellen, was bekanntlich auch erfolgt ist.

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