BaumschützerInnen-Info vom 02.05.08

Die Spundwände sind bestellt!

Bericht aus dem Arbeitskreis Sanierung

Schon auf der zweiten Sitzung des Arbeitskreises Sanierung am 22. April hatte WSA-Ingenieur Albrecht Biewald seine Variante einer wasserseitigen Baumsicherung vorgestellt, um auf der abrutschgefährdeten Uferstrecke von insgesamt 370 Metern endlich die berüchtigten Betonklötzer loszuwerden, womit die angeblich umsturzgefährdeten Bäume höchst zweifelhaft gesichert wurden (und insbesondere jetzt in ihrer Wachstumsperiode infolge der starren Anbindung ganz besonders zu leiden haben! Erst Mitte dieses Monats wird der umstrittene Baumsachverständige Brehm, dem wir die Klötzer verdanken, die längst beschlossene baumfreundliche Modifizierung durch elastische Manschetten endlich in Angriff nehmen…).

Das Forum hatte, wie berichtet, am 21.1. die Bestellung von zwölf Meter langen Stahlspundbohlen beschlossen, und am 28.4. wurden sie nunmehr auch bestellt. Angesichts fünfmonatiger Lieferfrist und den zeitaufwendigen Ausschreibungs- und Beauftragungsregularien wird voraussichtlich erst im Spätherbst mit der Einpressung begonnen werden können.

Punkt 5 des Forumsbeschlusses lautete: „Die temporäre Maßnahme der bauwerkserhaltenden Einbringung von Spundwänden wird auf ihre Notwendigkeit, ihre Dauer und ihre Stadtbildverträglichkeit hin überprüft. Alternativen, u. a. auch die denkmalgerechte Sanierung eines Abschnitts als Pilotprojekt, sollen vorab untersucht werden.“

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