BaumschützerInnen-Info vom 31.03.08

Umweltzone für Schiffe!

Auch müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf Schiffsmotoren, Emissionsgrenzwerte, Kontrollmechanismen usw. endlich einmal vorgestellt und erläutert werden: Wer ist z. B. für die Luftreinhaltung über den Bundeswasserstraßen zuständig? Wer kontrolliert hier wie? — Vor allem aber müssen in dieser Saison Immissionsmessungen an Brennpunkten (Schleusen, Anlege- und Liegestellen, im Urbanhafen, am Planufer) vorgenommen werden, und jeweils nicht nur in der Höhe, sondern auch nahe der Wasseroberfläche — am zweckmäßigsten durch die Senatsverwaltung für Umwelt (SenGUV), die über das nötige Equipment verfügt —, um die Fakten zur Beschreibung des Status quo zu erheben und ggf. nachweisen zu können, dass manche Schiffe eben auf illegale Weise betrieben werden und also auch objektiv unhaltbare Zustände herrschen. (Hier dürfen übrigens auch die polnischen Frachter mit dem Schutt von Honnis Lampenladen nicht vergessen werden!].

Dies zielt mitnichten darauf, bestehende Flotten in toto stillzulegen bzw. auf Solarantrieb umzurüsten, sondern die berühmten Stinker aus dem Verkehr zu ziehen, um in punkto Umweltzone nicht mit zweierlei Maß zu messen. (Auf den dringenden Handlungsbedarf hat Martin Schlegel vom BUND schon letzten Sommer hingewiesen und in diesem Zusammenhang auch mit Stern und Kreis über eine Art freiwilliger Selbstverpflichtung zur Schadstoffreduzierung gesprochen, was Loch und Grondke vom Reederverband freilich etwas anders darstellen.)

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