BaumschützerInnen-Info vom 17.03.08

Baumfreundlichere Sicherung

Wie am 22.2. unter Ausschluss von BI-VertreterInnen vereinbart, sollen elastische Manschetten zum Einsatz kommen, damit in der Vegetationsperiode an den Stellen, wo die Halterungen aufs Kambium (die Wachstumsschicht oder Bastzone unterhalb der Rinde) drücken, der Wachstumsprozess nicht abermals unterbunden wird und so die Bäume weiter Schaden nehmen. Auch soll damit den Bäumen bei Wind geringfügiges Schwanken ermöglicht werden, um Astbruch vorzubeugen. Und drittens sollen die Spanngurte entsprechend dem Dickenwachstum regelmäßig nachjustiert werden…

Die BI hofft, dass dies nicht oft erforderlich sein wird und ist im Übrigen erstaunt, dass der Gutachter Brehm diese Optimierung seiner Sicherungsmaßnahmen in Richtung Baumfreundlichkeit nicht im Rahmen einer Gewährleistung vornehmen muss, sondern vom WSA ungeachtet der Erfahrungen, die man mit diesem Experten und seinen so teuren wie bizarren Einfällen gemacht hat, nun auf Steuerzahlerkosten tatsächlich einen neuen Auftrag bekommt. — Das WSA hingegen nimmt Brehm unbeirrt in Schutz: Er habe unter den damals obwaltenden Umständen, die von Zeit- und Materialmangel geprägt waren, das Beste gemacht.

Es fragt sich, wie gesagt, ob eine erneute Risikobewertung nicht die Baumsicherung auf jenen 370 m Uferböschung überhaupt als überflüssig erweisen könnte bzw. warum sie, wenn dies von vornherein ausgeschlossen wird, dann eigentlich erfolgt.

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