BaumschützerInnen-Info vom 09.03.08

Rand- und Rahmenbedingungen

Im Falle des LWK sind zunächst der enorme Nutzungsdruck zu konstatieren sowie die Konfliktbeladenheit der zu berücksichtigenden Rand- und Rahmenbedingungen. Angesichts des Ziels, grundsätzlich die Wiederbesiedlung stark segmentierter Räume zu fördern, bietet sich z. B. an, durch Anschluss an die Tiergartengewässer die Migrationsmöglichkeiten für bestimmte Tier- und Pflanzenarten zu fördern, wobei eingeräumt werden muss, dass solche Vorhaben zunächst einmal über die reine Ufersanierung hinausgehen, ebenso wie die mögliche ökologische Aufwertung durch eine Nutzung des Raumpotentials des Urbanbeckens: hier besteht seitens des WSA zurzeit kein Sanierungsbedarf.

Die Nutzung der wasserseitigen Raumpotentiale ist ansonsten durch das Verhältnis Gewässer- und Fahrrinnenbreite limitiert, wobei hier die Frage des Ein- oder Zweirichtungsverkehrs der großen Fahrgastschiffe für das Maßnahmepotential entscheidende Bedeutung gewinnt. (Siehe auch unten.) Ebenso verhält es sich mit den landseitigen Potentialen, deren Förderung hinsichtlich des Vegetationsbestands für die Dynamik des Gesamtsystems unerlässlich ist.

Weitere wichtige Randbedingungen sind die Erhaltung des Landschaftsbilds und des Denkmals hinsichtlich Substanz und Erscheinungsbild, die Wasserspiegellagen-Differenz, die Baugrundverhältnisse sowie nicht zuletzt der Kosten- und Pflegeaufwand.

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