BaumschützerInnen-Info vom 09.03.08

Ökonomie und Ökologie

Wie sich die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahme errechnet, wo diese doch im Fall des LWK vor allem aus seiner Attraktivität für den Tourismus, also aus seiner Qualität entstehe, muss noch weiter geklärt werden. Festzuhalten ist nur, dass unter bestimmten Umständen auch das BMVBS ökologische Maßnahmen bezahlen müsse, doch wären die auch nicht notwendigerweise die teureren. Das WSA favorisiert jedenfalls laut Riemer die Variante „quadratisch – praktisch – gut“, sieht hinsichtlich des Raumprofils Einschränkungspotentiale und hält eine baldige Entscheidung über Ein- oder Zweirichtungsverkehr ebenfalls für wünschenswert. Dieser Auftrag wurde einvernehmlich an den Arbeitskreis Nachhaltige Schifffahrt und Wirtschaft überwiesen, doch legt die BI wert darauf, diese Frage mit einem Schifffsgrößen-Index zu versehen: d. h. nur im Fall großer Schiffe ist Begegnungsverkehr auszuschließen, da dies eine ökologische Lösung zumindest sehr erschwere, während für kleinere Boote, wie ja auch schon jetzt, Zweispurigkeit erlaubt werden müsse, um nicht andere Nutzungskonzepte von vornherein auszuschließen. Auf keinen Fall aber solle Ökonomie gegen Ökologie ausgespielt werden! Mit der Festschreibung von Einspurigkeit für die Großen, die ja ohnehin für die nächsten zehn Jahre Fakt sei, gewännen die Reeder vor allem auch Planungssicherheit.

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