BaumschützerInnen-Info vom 16.02.08

Stahlspundwand-Lösung, die Zweite

Nachdem die in der ersten Sitzung des Arbeitskreises zum Umgang mit kurzfristigen Maßnahmen erarbeiteten Vorschläge — insbesondere die Einpressung von Spundwänden vor den mit Beton gesicherten bzw. malträtierten Bäumen — bei etlichen TeilnehmerInnen des Mediationsforums am 21. Januar wenig Gnade gefunden hatten, beschäftigte sich der genannte Arbeitskreis in seiner zweiten Sitzung vergangenen Donnerstag (14.2.) unter vom neuen fachlichen Input veränderten Voraussetzungen abermals mit den Spundwänden. Hauptargumente der Bürger- und AnwohnerverteterInnen, aber auch von Bezirksämtern und Denkmalschutz gegen die Einpressung 10 Meter langer Stahlbohlen waren die Gefährdung der über die Ufermauer hängenden Baumkronen, die ja gerade einen besonderen ästhetischen Reiz des Landschaftsbildes ausmachen, sowie Zweifel, ob eine Spundwandsicherung auf der gesamten Strecke von 370 Metern überhaupt erforderlich sei, da die Berechnungen zur Uferstabilität und möglichen Einsturzgefahr eine ganze Reihe von Fehlern und Unzulänglichkeiten aufweisen.

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