BaumschützerInnen-Info vom 11.1.08

Zur Problematik von Abwasser und Gewässergüte

Jene teer- und schwermetallhaltige Altlast wahrhaft ungeheuren Ausmaßes, die sich über ein Jahrhundert lang auf der Kanalsohle abgelagert hat, komme einzig und allein über die Mischwasserkanalisation vom Straßenland und habe in keiner Weise mit dem Schiffsverkehr zu tun. Dies führte unmittelbar aufs Thema der Nutzung des LWK als Abwasserkanal und zur Frage der Gewässergüte sowie zu den Vorgaben der auch bei dieser künstlichen Wasserstraße anzuwendenden Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU mit ihrem Verschlechterungsverbot einerseits und den Vorgaben zur Entwicklung des ökologischen Potentials andererseits, doch hier sieht sich das WSA in keiner Weise zuständig, während das Fehlen eines Emissärs der Berliner Wasserbetriebe auffiel.

Der Leiter des Außenbezirks Neukölln, Jörg Augsten, sieht jedenfalls keinerlei Notwendigkeit, den hochkontaminierten Schlick vor der Sanierung abzutragen, da dies mit immensen Kosten verbunden sei, die Frage der Entsorgung aufwürfe und etwaige Spundwände bekanntlich nicht in den Schlick, sondern 6 Meter tief gegründet würden. Wenn Schlammablagerungen die Wasserhöhe auf unter 1,80 m verringerten, würden sie an den entsprechenden Stellen eben abgebaggert.

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