Sechs jüngere Bäume gerettet!

BWB setzen nun doch ökologischeres Verfahren ein

Infotermin in der Regenbogenfabrik

„Na, geht also doch!“ kommentierte Hans-Christian Ströbele die Präsentation der Berliner Wasserbetriebe (BWB) am gestrigen Mittwochvormittag (22.5.) im Kinosaal der Regenbogenfabrik in Kreuzbergs Lausitzer Straße.

MdB Ströbele

MdB Hans-Christian Ströbele, Anwohner

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Zur BWB-Baumaßnahme in Kreuzberg

Briefwechsel  Abgeordnete der Grünen − BWB

Material zum Infotermin der Wasserbetriebe am 22. Mai

Da mensch im Hin und Her der Argumente, Anschuldigungen und unterschiedlichen (Des-)Informationen leicht den Überblick verliert, veröffentlichen wir im folgenden zur Herstellung von mehr Transparenz und besserer Nachvollziehbarkeit und im Nachklapp zu unserem Beitrag vom 9.5. noch den bisherigen Briefwechsel zwischen den Abgeordneten der Grünen, MdB Hans-Christian Ströbele und MdA Dirk Behrendt, einerseits und dem BWB-Vorstandsvorsitzenden Jörg Simon andererseits. Den Rest des Beitrags lesen »

Wasser- u. Schifffahrtsverwaltung konterkariert Arbeit an Mediationsvereinbarung

Planfeststellungserfordernis jetzt offiziell erklärt

Wasser- und Schifffahrtsamt hat Anteil am Verhandlungsausdehnen

Eigentlich war man im BMVBS der Meinung, nach rekordverdächtig schneller Genehmigung des Entwurf-Haushaltsunterlage zur Instandsetzung des Landwehrkanals (LWK) so gut wie ohne Abstriche bereits am 25. Januar d.J., müsse nun die Mediationsvereinbarung, die das fünfeinhalbjährige Verfahren „Zukunft LWK“ abschließen soll, bis Ostern unterschriftsreif auszuhandeln sein, doch das war schlechterdings nicht möglich.

WSA-Chef skizziert Beteiligungsnullpunkt

WSA-Chef skizziert Beteiligungsnullpunkt

In bislang fünf Redaktionssitzungen wurde der wegen seiner Länge (achtzehn Seiten), Struktur und angeblich viel zu oft rein appellativen Charakters kritisierte Aufschlag des Mediationsteams, der sich weitestgehend auf protokollierte Beschlüsse, Vereinbarungen und Absprachen stützt, in Untergruppen etwa zu Präambel und Ökologie-Teil weiter bearbeitet und modifiziert, was dann wiederum zu ausführlicher Kritik angeblich mangelnder Transparenz und Nachvollziehbarkeit der gemeinsam vorgenommenen Änderungen führte. Den Rest des Beitrags lesen »

Nicht blau statt grün, blau und grün!

[Update 10.5.:  Am Mittwoch, 22.5., 10 Uhr wird es in der Regenbogenfabrik einen Infotermin zu den Ergebnissen der Prüfung des Alternativvorschlags von Helmut Ehrl sowie des grün-rot-(orangen?) Dringlichkeitsantrags im Abgeordnetenhaus geben. − Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!
Obwohl der konkrete Bauablaufplan am 8.5. leider nicht vorgestellt und unsere dringliche Frage, warum die Fällungen, wenn sie denn notwendig sind, nicht wenigstens erst ab August erfolgen können, unbeantwortet blieb, ist zumindest mit ihrer Wiederaufnahme definitiv erst am Montag, 27.5., zu rechnen.]

Anwohner präsentiert Alternativvorschlag

Turbulente BWB-Veranstaltung in der Regenbogenfabrik

Zum Auftakt der überaus gut besuchten Informationsveranstaltung der Berliner Wasserbetriebe am 8. Mai in der Kreuzberger Regenbogenfabrik räumte Pressesprecher Stephan Natz Kommunikationspannen ein, die nun die Emotionen der Anwohnerschaft hätten hochschlagen lassen − “diese Kritik ziehen wir uns an”− und gelobte Besserung.

AnwohnerInnen, Abgeordnete

AnwohnerInnen, Abgeordnete

Von der nun nachgeholten detaillierten Darstellung des Warum der Baumaßnahme in der Lausitzer Straße und am Paul-Lincke-Ufer, die fünf plus sieben Bäume kosten soll, erhoffe er sich, dass der Weg der guten Sache künftig gemeinsam gegangen werde. Den Rest des Beitrags lesen »

BWB informieren AnwohnerInnen zu spät

Fällung von zwölf Bäumen in Brutperiode geplant

Zielkonflikt zwischen Wasserqualitätsverbesserung und Baumerhalt
[Updates vom 25.4. siehe weiter unten.]

BWB-Anwohner-Info

Überfällige BWB-Anwohner-Information

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Dieser Kompromiss ist keiner

Notiz zum Rathaus-Protest

Nach der völlig überraschenden Überrumplungsaktion vom frühen Mittwoch Morgen (27.3) kam am gestrigen grauen Gründonnerstag dennoch nur ca. ein Zehntel derer zur Protestkundgebung vors Rote Rathaus, die Anfang des Monats so spektakulär für den Erhalt der East Side Gallery und eines unbebauten Spreeufers demonstriert hatten.

Protest vorm Roten Rathaus

Protest vorm Roten Rathaus am Gründonnerstag

Ob es an der unwirtlichen Witterung lag, der kurzfristigen Mobilisierung, am Gefühl der Hilflosigkeit angesichts dieses bulldozerhaften Agierens der Macht oder vielleicht bloß an Oster- und Semesterferien, bleibe dahingestellt. Dankenswerterweise hatte das Bündnis “East Side Gallery retten” sogar für Poster, Beschallung und sogar heiße Getränke gesorgt.

Während Senat, Bezirk und Investor am halbrunden Tisch (weder Schöpfer- noch SchützerInnen durften dran Platz nehmen) um eine einvernehmliche Lösung gerungen hatten, wurden draußen, geschützt von zweieinhalb Hundertschaften Staatsgewalt, schon mal Fakten geschaffen − für Berlin wahrlich nichts Ungewöhnliches. Bauherrn Hinkel sollen die Kompromissangebote nicht annehmbar gewesen sein, und so ließ er, mit wachsendem Gefallen an der Rolle des Bad Guy, sein Recht durchzusetzen, wovon wiederum der Regierende Wowereit nichts gewusst haben will… − Berlin macht sich weltweit lächerlich, titelten da FR und BLZ zu Recht.

“Wowereit, das Denkmal bleibt!”

Der jetzt gefundene „Kompromiss“, die Bauflächen für Riegel und Wohnturm über die verbreiterte Maueröffnung zum Oststrand zu erschließen, hört sich so neu nicht an und inspirierte den Sprecher von „East Side Gallery retten“, Sascha Disselkamp, zum Vergleich, wenn sein Sohn nicht ins Bett, sondern weiter fernsehen wolle, ihn dennoch ins Bett zu stecken und die Glotze halt laufen zu lassen. Dieser sogenannte Kompromiss sehe genau das vor, wogegen Sechstausend demonstriert, über Achtzigtausend unterschrieben und sich laut Forsa-Umfrage Dreiviertel der BerlinerInnen ausgesprochen hätten: die East Side Gallery als Denkmal der friedlichen Revolution von 1989 stehen und den ehemaligen Todesstreifen unbebaut zu lassen.

„Das juristisch Korrekte muss nicht politisch richtig sein.“ (Eppler)

Obwohl sich am 2. März PolitikerInnen von SPD, CDU, Grünen, Linken und Piraten ähnlich geäußert und den Jubel der Menge genossen hatten; obwohl Bezirksbürgermeister Schulz den Druck der Straße beschwor, um eine solche Lösung doch noch durchzusetzen, musste gestern schon sehr verwundern, dass von keiner politischen Partei jemand das Open Mic ergriff, um zum harten Kern der MauerschützerInnen zu sprechen.

Bis in die CDU hinein war noch am Vortag für ein unbebautes Spreeufer plädiert worden, doch die Rückbesinnung von Franz Schulz und den Grünen an den siegreichen Bürgerentscheid von 2008, der ebendas vorsieht, war wohl nur eine Sternschnuppe.

P.S. Den Investoren muss noch viel eindrücklicher deutlich gemacht werden, dass auch zivilgesellschaftliche Akzeptanz ein Standortfaktor ist, der sich als ein sehr harter erweisen kann.

Verwaltete Beteiligung in Kreuzberg

Planungsprozess zum Urbanhafen Rückschritt in Partizipationskultur

Sträuben gegen aufoktroyierte Strukturen

Die Bestuhlung des Saals im Haus des Sports reichte nicht aus, so groß war der Andrang bei der Präsentation des „Siegervorentwurfs“ zur Neugestaltung des nördlichen Urbanhafen-Ufers von Hanke + Partner am Mittwoch (13.3.).

Interessierte

BürgerInnenbeteiligung Nordufer Urbanhafen

Das „unabhängige“ Moderatorenteam von Barbara Willecke (planung ∙ freiraum; auch Jury-Mitglied) und Holger Scheibig (conceptfabrik), das schnell in medias res strebte, musste jedoch ein halb Dutzend Mal innehalten und neu anheben, um ihren vorgefertigten Programmablauf zu servieren und reagierte mit Befremden, als sich das Publikum mit der Abfolge der Gänge nicht unwidersprochen abspeisen lassen mochte. Den Rest des Beitrags lesen »

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