Neben 30 Hainbuchen sollen 24 Bergahorne fallen
Das Ende der winterlichen Fällsaison naht, allenthalben in der Stadt scheint’s deshalb mit den entsprechenden „Pflegemaßnahmen“ in den Endspurt zu gehen, und so auch in der Britzer Hufeisensiedlung in Neukölln. Es ist schon ein schlimmes Wechselbad, was den AnwohnerInnen dort zugemutet wird!
Drei unterschiedliche Standorte
Nach dem Kampf um die dreißig Hainbuchen am Lowise-Reuter-Ring, der zunächst zugunsten der Bäume gewonnen schien, indem die Deutsche Wohnen AG ihren Fällantrag zurückzog, wurde ein gleicher, wie berichtet, umgehend erneut gestellt und hat jetzt, da ihn der Bezirk ein zweites Mal ablehnte, die Schleife bis zur Obersten Denkmalbehörde genommen, die fürs noch nicht lange auch in den Gartendenkmal-Stand erhobene Hufeisen zuständig ist. Die ODB aber hat, wie leider nicht anders zu erwarten, ohne sich um die Meinung des bezirklichen Grünflächenamts, geschweige der AnwohnerInnen zu scheren, der Fällung der gesunden Bäume zugestimmt, obschon sie weder die Fassade schädigen, unzumutbar Wohnungen verschatten oder die ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Bruno-Taut-Schöpfung verstellen. Ihre Art ist offenbar nicht denkmalverträglich. − Eine derart rigoristisch-dogmatische, unökologische und bürgerInnenferne Auslegung ihres gesetzlichen Auftrags seitens der ODB darf nicht tatenlos hingenommen werden! Den Rest des Beitrags lesen »



