Der Flaschenhals ist freigemacht

BürgerInnenvorschläge überwiegend ignoriert

Bericht von einem Ortstermin

Die Rodungsarbeiten im sog. Flaschenhals südlich der Yorckstraße, um auch diesen Teil einer einst einzigartigen Bahnbrachenlandschaft barrierefrei nicht nur für Gehbehinderte und SenorInnen, sondern auch für den Fernradverkehr nach Leipzig zu erschließen, wurden noch außerhalb der Vegetations- und Brutperiode zu Ende gebracht. Im unbelaubten Zustand erscheinen Vorwald und Wäldchen jetzt sehr licht. Allein über sechzig Bäume , die der Baumschutzverordnung unterlagen, wurden entnommen.

Aufbruch

Aufbruch von unter der Monumentenbrücke | zum Vergrößern bitte jeweils anklicken!

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Verwaltete Beteiligung in Kreuzberg

Planungsprozess zum Urbanhafen Rückschritt in Partizipationskultur

Sträuben gegen aufoktroyierte Strukturen

Die Bestuhlung des Saals im Haus des Sports reichte nicht aus, so groß war der Andrang bei der Präsentation des „Siegervorentwurfs“ zur Neugestaltung des nördlichen Urbanhafen-Ufers von Hanke + Partner am Mittwoch (13.3.).

Interessierte

BürgerInnenbeteiligung Nordufer Urbanhafen

Das „unabhängige“ Moderatorenteam von Barbara Willecke (planung ∙ freiraum; auch Jury-Mitglied) und Holger Scheibig (conceptfabrik), das schnell in medias res strebte, musste jedoch ein halb Dutzend Mal innehalten und neu anheben, um ihren vorgefertigten Programmablauf zu servieren und reagierte mit Befremden, als sich das Publikum mit der Abfolge der Gänge nicht unwidersprochen abspeisen lassen mochte. Den Rest des Beitrags lesen »

Alljährliches Holzen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal

Gutachterliche Stellungnahme deprimierend

Verstöße gegen ökologische Zielstellungen des Unterhaltungsplans

Dass wir uns am Vorabend der Unterzeichnung der Abschlussvereinbarung des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“ befinden, ficht die Verwaltung auch auf der oberen Ebene nicht übermäßig an − da müssen wir uns leider korrigieren.

Erst kürzlich haben wir vorm Hintergrund der Auseinandersetzung um den unangekündigt und unabgestimmt auf Veranlassung des Bezirks F’hain-Kreuzberg gefällten Baum am Tempelhofer Ufer im BVV-Umweltausschuss das WSA für seine oft wiederholte Zusicherung „bestmöglichen Baumschutzes“ als vorbildlich gelobt −, da erfahren wir, dass der WSA-Außenbezirk Spandau seine offenbar alljährlichen [siehe hier und hier] vorschriftswidrigen Schnitt- und Fällmaßnahmen auch heuer hat ablaufen lassen, so als handele es sich um ein automatisiertes Programm, das sich auch vom neuen, gemeinsam mit Naturschutzverbands- und BürgervertreterInnen abgestimmten Unterhaltungsplan BSK „Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Unterhaltung“ der BfG, den das WSA Berlin im April 2012 implementiert hat, nicht stoppen lässt.

Freigeräumt

Freigeräumter Strauchbestand

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Protest-Resolution die Zähne gezogen

Das Mediationsverfahren im Umweltausschuss

So genau wollen’s die Verordneten gar nicht wissen

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Umweltausschusses der BVV F’hain-Kreuzberg am vergangenen Mittwoch (6.3.) stand nicht nur die überwiesene Resolution von Linken und Piraten zum Bruch von Forumsbeschlüssen durch den unabgestimmt gefällten „politischen“ Eschenahorn am Tempelhofer Ufer, sondern zu unserer Verwunderung gleich auch ein Bericht zum Stand des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“.

Eschenahorn126

Eschenahorn 126: abgestorben?

[Update & last minute call: Morgen, Samstag, 14 Uhr Kiezspaziergang zum Umbau des Uferstreifens zwischen Fraenkleufer und Böcklerpark | Hier wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, Ideen und Kritikpunkte einzubringen. Start: Baerwaldbrücke, vorbei an Statthaus Böcklerpark, bis zur Admiralbrücke.]

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Kommunalparlamente in der Pflicht!

Bruch von Mediationsbeschlüssen vor Xhains BVV

Baustadtrat antwortet auf mündliche Anfrage

Friedrichhain-Kreuzbergs Baustadtrat, Hans Panhoff, antwortete in der BVV am gestrigen Mittwoch (27.2.) auf die mündliche Anfrage des Vorsitzenden der SPD-Fraktion, John Dahl: Bei der Falschbezeichnung [des vor nunmehr zwei Wochen unangekündigt und mit dem Mediationsforum und seinem als Vertrauensgutachter bestellten Sachverständigen, Dr. Barsig, unabgestimmten Fällung eines der fünf „politischen“ Bäume am Tempelhofer Ufer] handele es sich um ein „Versehen“ bzw. um eine „Kommunikationspanne“. Den Rest des Beitrags lesen »

Über den Wert von Vereinbarungen

Versehen oder Obstruktion?

Arbeit an der Abschlussvereinbarung

Recht geschrumpft war der Kreis der TeilnehmerInnen an der 40. Sitzung des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“ am vergangenen Montag (25.2.), die sich der Weiterarbeit am Wie der Mediationsabschlussvereinbarung (MAV) widmen sollte, also den Fragen der zu vereinbarenden Strukturen, Routinen und Gremien, um auch in der Phase der Entwicklung der Ausführungsplanung und ihrer auf zehn Jahre geschätzten Umsetzung eine entscheidungsrelevante Beteiligung aller Institutionen und Interessengruppen sicherzustellen.

Friedrichshain-Kreuzberg und die BürgerInnenbeteiligung

Daneben aber dräute ein anderer wichtiger TOP, der angesichts der hinterrücks erfolgten Fällung eines der „politischen“ Bäume am Tempelhofer Ufer kurzfristig vereinbart worden war und den wir wegen seiner Brisanz, obwohl er erst ganz am Schluss dieser Sitzung aufgerufen wurde, vorweg behandeln möchten. Den Rest des Beitrags lesen »

Unfachgerechte Pflege im Görli und am LWK

Weitere Missachtung von Bürger-Vereinbarungen

Demotivierung von Engagement als Programm in F’hain-Kreuzberg?

Natürlich ist die Fällung eines der mit viel Engagement und Steuergeld geretteten Bäume am Tempelhofer Ufer, dessen Stammholz nach Aussage des Baumsachverständigen des Mediationsforums  völlig intakt und keinesfalls bruchgefährdet aussieht, leider nicht der einzige Fall, der uns momentan im grünen F’hain-Kreuzberg  empört.

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