BI Bäume am Landwehrkanal

BI und Verein „Bäume am Landwehrkanal“ engagieren sich im Sinne der in der Lokalen Agenda21 und der Leipziger Charta formulierten Nachhaltigkeits- und Partizipationsziele dafür, dass bei der Sanierung des LWK Belange von Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie der Erholungsnutzung so weit wie möglich berücksichtigt, die BürgerInnen über den Prozess der Sanierung informiert und zur Beteiligung an Entscheidungen motiviert werden und dass unter Beteiligung aller Betroffenen ein Nutzungskonzept für den Landwehrkanal und seine Umgebung entwickelt wird, welches die unterschiedlichen Interessen von AnwohnerInnen, BesucherInnen und Gewerbetreibenden in einer ökologisch nachhaltigen Weise miteinander in Einklang bringt.

2 Kommentare

  1. Dietmar.Weis sagte,

    7. März, 2008 um 8:30

    Das was hier im Blog geschildert wird, passiert täglich überall in Berlin, in jedem Ortsteil, in jedem Bezirk. Ich versuche als Betroffener in Heiligensee (Reinickendorf) Mitbürger, Politik und Verbände zu mobilisieren. In Heiligensee wurden flächendeckend Grünanlagen gerodet und Bäume gefällt. Die Argumentation der Verantwortlichen ist immer die gleiche, Pflegemaßnahmen und Verkehrssicherheit, plus einiger abenteuerlichen Argumente wie zuviel Müll in den Grünanlagen sowie Schutz der Bürger vor Kriminalität. Ich weiß, dass spätestens am 01.10.2008 der Kettensägenterror wieder losgeht. Es gleicht einem rücksichtslosen und absolutem Vernichtungsfeldzug gegen die Stadtnatur. Der Kampf dagegen ist schwieriger als der Kampf David gegen Goliath, weil die Voraussetzungen ungleich sind: Die Täter (Gartenbauämter, ehem. Natur- und Grünflächenämter, aber auch andere Verwaltungen und Institutionen), und Ihre Vollstrecker agieren entweder in Nacht und Nebel (z. B. Rodung der Grünstreifen und Bäume entlang der A111 und A105) oder tagsüber, wenn die betroffenen Anwohner arbeiten sind. Lassen Sie uns bitte die Kräfte bündeln und uns vernetzen.

  2. Oliver Ginsberg sagte,

    5. Oktober, 2008 um 23:06

    Was sich hier zeigt ist, dass Berlin nicht zu wenig Geld ausgibt, sondern zu viel, zu viel Geld nämlich für Personal, welches weder die Interessen und Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt, noch die Prinzipien einer nachhaltigen Stadtentwicklung (siehe „Charta von Leipzig„) kennt, geschweige denn anwendet.

    Hier muss wohl erst eine Gesundschrumpfung im Personalbestand durchgeführt werden, bevor es nach der Erstverschlimmerung der Zustände mit der Stadt wieder aufwärts gehen kann. Indessen ist aktuell zu befürchten, dass Personal in alter Manier nach Parteiverdiensten anstatt nach Kompetenz neu eingestellt wird.


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